Oktoberfest-Guide

Hallöchen ihr Lieben,

für mich ging es am Freitag zusammen mit meinem Freund zum letzten Wochenende des Oktoberfestes. Für mich als Wiesen-Frischling, stellten sich also viele Fragen, die ich euch im Folgenden beantworten werde.

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1. Welche Unterkunft ist die Richtige?

Ein Hotel stand für uns garnicht erst zur Debatte, da wir mit der Planung zu spät dran waren. Aus Erzählungen weiß ich jedoch, dass die Hotelzimmer sehr schnell ausgebucht sind und demnach auch sehr hoch gehandelt werden. Wir hatten das Glück, dass meine Tante gut 45 min vom Geschehen entfernt wohnt, also konnten wir für die Zeit bei ihr unterkommen.


2. Wie viel Geld sollte man einplanen?

Ich muss sagen, dass ich mit mehr Ausgaben gerechnet habe. Trotzdem war natürlich alles sehr teuer! Eine Maß 10,40€, Crépes mit Füllung 4€, gebrannte Mandeln und andere Nüsse 3,50€-aufwärts, und natürlich die klassischen Lebkuchenherzen für 3-30€ je nach Größe und Ausführung. An zwei Tagen kommt da schon einiges zusammen!IMG_9451

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3. Was ziehe ich an?

Am Anfang gab es nur zwei Auswahlmöglichkeiten für mich -„Lederhose oder Dirndl“- da hatte ich ja noch keine Ahnung, dass es beide Varianten in unendlich vielen verschiedenen Ausführungen gibt! Ich hatte mich schnell für das Dirndl entschieden, da es die klassische Tracht einer Frau auf den Wiesen ist. Aber welches sollte es denn jetzt sein? Für den ersten Besuch (2Tage) wollte ich nicht direkt zu tief in die Tasche greifen, also hielt ich Ausschau nach einer billigeren Variante. Fündig wurde ich bei Aldi. Es war im Vergleich günstiger, und trotzdem vom Stoff her nicht viel schlechter, als andere Dirndl. Doch ein Dirndl unterscheidet sich nicht nur im Material, sondern auch in der Länge!

Welche länge für welches Alter:

< 18 Jahre: kurzes Dirndl

20-40 Jahre: mind. Knielänge

40 Jahre: langes Dirndl

Wenn euer Dirndl eine Schürze hat, muss man auch darauf achten wo die Schleife gemacht wird. Ganz besonders von den Männlichen Besuchern wird dies überprüft, wenn es für sie auf die Partnersuche geht 😀

Links: Single        Rechts: Vergeben/Verheiratet

Mitte vorne: Jungfrau        Mitte hinten: Verwitwet/Bedienung

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4. Hohe oder flache Schuhe?

Ganz klar „flache Schuhe“. Will man jede Ecke der Wiesen einmal gesehen haben, dann muss man schon ziemlich lange laufen ( ich spreche aus Erfahrung 😉 ). Dann sind die Füße trotz flacher Sohle, schonmal schnell müde und kaputt. Will man es jedoch trotzdem traditionell, dann kann man gut eine Stiefelette oder Ballerinas zum Dirndl kombinieren.Ein Stilbruch ist aber auch erlaubt -> Sneaker zum Dirndl, konnte man auf den Wiesen auch häufig sehen, vor allem bei den jüngeren Madls. Ein bestimmter „Trend“ war auf jeden Fall nicht zu beobachten.

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5. Anreise mit der Bahn oder dem Auto?

Am besten zu Fuß 😀

Die Anreise mit dem Auto hat gut geklappt und wir hatten großes Glück bei der Parkplatzsuche. Sonst würde ich euch eher von der Anreise mit dem Auto abraten! Es gibt einfach zu wenig Parkplätze, da ums Festgelände nur Anlieger parken dürfen. Mit der Bahn war es dann am Samstag schon angenehmer. Zwar reist man mit gefühlt ganz München am Bahnhof an und pilgert dann langsamen Schrittes Richtung Wiesen, aber man ist weder an die Kosten eines Parktickets noch einen Parkplatz gebunden.


6. Die Trends 2015

Ganz besondere Accessoires standen dieses Jahr im Vordergrund. Es gab Holzklammern mit eingebrannten Wörtern und Sprüchen an jedem Souvenirstand  und auch an extra Ständen, wenn man ein bestimmtes Wort haben wollte. Die am häufigsten gesehene Tasche war eindeutig die Lebkuchenherz-Tasche. Und hatte man sie nicht eh schon dabei, gab es sie an jedem zweiten Stand zu kaufen!  Mein persönlicher „Lieblingstrend“ war natürlich – wie war es anders zu erwarten – die Wiesen-Hut 😀 Ein Hut im Jägerstil mit oder ohne Federn.         Der unangefochtene Sieger der Wiesn-Trends ist ….

…. Das Lebkuchenherz!!

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Alles in Allem

Ein sehr schönes Fest, mit vielen vielen Kulturen die aufeinandertreffen. Das nächste Mal wollen wir jedoch lieber mit einer Gruppe hinfahren und schon vorher einen Tisch in einem Zelt reservieren, da es spontan nicht möglich war einen Platz zu bekommen. Wenn man auf Karneval und Kirmes steht, ist das Oktoberfest das Richtige – hier trifft beides aufeinander. Man hat viele „verkleidete“ Leute um sich, die laut Karnevals-artige Lieder mitsingen und dabei auf Tischen tanzen. Dazu gibt es Fressbuden nach Bayrischer Küche, Glücksspiele und jede Menge Fahrgeschäfte. Zum gemütlichen Sonntags-spaziergang eignet sich das Oktoberfest nicht, aber gesehen und miterlebt haben muss man es auf jeden Fall mal!

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Ich wünsche euch noch noch einen schönen Abend

Servus

❤ Lilli von Hutliebe

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